Weihnachten steht zwar noch nicht richtig vor der Tür…

…aber es befindet sich schon deutlich im Anmarsch!

Mal ganz davon abgesehen, dass ich schon am 31. August (!) Spekulatius im Geschäft hätte kaufen können, ist es sicher nicht verkehrt, sich langsam Gedanken um die Weihnachtsgeschenke zu machen. (Es sei denn, natürlich, man verweigert sich vom Grundsatz her dem ganzen Geschenkestress, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.)

Ich persönlich mag Weihnachtsgeschenke, sie gehören für mich zum Heiligabend einfach dazu. Was ich weniger mag, ist dieser leichte Anflug von Panik, der mich häufig um den 21. oder 22. Dezember befällt, weil ich wieder mal so ein paar Spezialfälle habe, wo mir kein passendes Geschenk einzufallen scheint. Oder noch schlimmer: Die Sorge, irgend jemanden zu vergessen!

Ich notiere mir deshalb auch schon das Jahr über Geschenkideen, wenn sie mir einfallen. Okay – zumindest nehme ich es mir vor! Jedenfalls existiert auf meine PC eine Datei, wo ich solche Sachen sammle.

Und jetzt um diese Zeit fange ich auch an, kleinere Geschenke zu “sammeln”. Kennt Ihr das: Man shoppt so vor sich hin, und plötzlich stößt man mehr oder weniger unerwartet auf irgendeine nette Kleinigkeit und denkt sich, dass das ein gutes Geschenk sein könnte – auch wenn man jetzt nicht spontan eine entsprechende Person oder einen konkreten Anlass dazu vor der Nase hat. Wenn es wirklich Kleinigkeiten sind, denn kaufe ich sie zwischendurch “auf Vorrat”.

Heute morgen an der Tankstelle habe ich – eigentlich eher  zufällig – auf diese Weise mein erstes Weihnachtsgeschenk für diese Saison ergattert, nämlich eins von diesen kleinen Gutscheinbüchern, mit denen man in seiner Region/Stadt ermäßten Theatereintritt bekommt oder zu zweit essen gehen kann und nur für eine Person bezahlen muss usw.

Ich habe auch schon eine passende Empfängerin dafür im Auge, aber da es nichts ausgesprochen Persönliches ist, kommt vielleicht auch noch jemand anderes dafür in Frage. Oder: Ich kaufe noch ein paar zusätzlich (vielleicht sogar eins für mich selbst?).

Praktisch sind solche Vorräte auch für die Fälle, in denen man selbst ein Geschenk von unerwarteter Seite bekommt und sich dann gern revanchieren möchte…

Heute abend geht’s in einen größeren Supermarkt. Ich werde mal die Augen offen halten, man kann nie wissen… :-)

Harry Potter für Anfänger

YEAH! (Oder, um meinen Lieblings-DJ und Tonmann zu zitieren: “Yeah, yeah – und nochmals yeah!”)

JKR (bzw. Joanne K. Rowling… La Rowling, quasi :-) ) hat uns – endlich – den 7. und abschließenden Band der Harry Potter-Reihe gebracht. Und

M O R G E N

erscheint dann auch endlich die deutsche Übersetzung in den Läden bzw. (wenn man die Versprechungen der Versandbuchhandlungen berücksichtigt) auf den Frühstückstischen der LeserInnen…

 Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Ich persönlich wollte seinerzeit nicht warten und habe mir direkt das englische Original gekauft… aber daran sitzt man dann natürlich schon eine Weile… vor allem, wenn man mit dem spezifischen englischen Vokabular noch nicht vertraut ist. Oder hat irgendwer von uns in Schule oder Beruf mal gelernt, was “Zauberstab” auf Englisch heißt? (Anm.:  das entsprechende englische Wort lautet übrigens “wand”.)

Ich bin trotzdem überzeugt, dass eine ganze Reihe der HP-Fans inzwischen längst das Buch komplett gelesen haben und somit eingeweiht sind in das große Geheimnis, ob Harry seinen Finalkampf mit dem Dunklen Lord überlebt oder nicht. Ich gestehe, meine Versuchung, mal vorab einen kurzen Blick auf die letzte Seite zu werfen, war während des Lesens beinahe übermächtig – aber ich konnte mich dann doch noch bis zum Schluss beherrschen.

Anlässlich des Erscheinens des 5. Bandes (ist schon eine Weile her, gell?) habe ich für eine Zeitung eine kleine Artikelreihe mit einer Zusammenfassung des Geschehens der ersten vier Bände verfasst (Achtung, Spoiler enthalten!).

Da dachte ich mir, es ist vielleicht an der Zeit, diese nochmal hervorzukramen. Wer also mal nostalgischerweise reinlesen möchte: (PDF-Datei) “Viel Spaß!”

Harry Potter und der Stein der Weisen

Harry Potter und die Kammer des Schreckens 

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Harry Potter und der Feuerkelch

Ratinger Herbstspaziergang

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Pimp your Kleiderschrank (2)

Fortsetzung von Teil 1

Kleiderschrank-Check (Teil 2) 

(Eine Vorbemerkung: Liebe männliche Leserschaft, seht es mir bitte nach, dass ich mich bei meinen Beispielen in der Regel auf den FRAUEN-Kleiderschrank beziehe. Das dürfte daran liegen, dass ich auch eine bin…:-)) 

Jetzt geht’s ans Sortieren! Am Besten, Sie besorgen sich/Ihr besorgt Euch ein paar Kisten bzw. Kartons, um Ihre Sachen darin sortiert “zwischenzulagern”. 

Lieblingsstücke, Basics

Sie haben diesen Kuschelpullover, den Sie zwar meistens nur zu Hause tragen, der aber total gemütlich ist und von dem Sie sich nicht trennen möchten? Dann tun Sie’s auch nicht! Schnappen Sie sich einen Karton und bringen Sie dort (nur vorübergehend) all die Teile in Sicherheit, die jenseits der Kriterien von Chic, Mode usw. Ihre Lieblingsteile sind, die auf keinen Fall aussortiert werden sollen.

(Vielleicht – je nach Bedarf – reservieren Sie einen Extra-Karton für die Teile, die Sie behalten wollen, bei denen aber Reparaturbedarf besteht: Die Knöpfe, die Sie schon seit geraumer Zeit wieder annähen wollten, der kaputte Reißverschluss, der hängende Jackettsaum usw.)

Wenn für mich als Kind damals Kleidung gekauft wurde, passierte das oft nach Kategorien wie “Für Gut”, “Für die Schule” oder “Zum Spielen und Rumrutschen”. Sie müssen’s nur leicht umbenennen, dann passen diese Kategorien auch heute noch: “Für besondere Anlässe”, “Für den Job”, “Für die Freizeit”. Sollten Sie sportlich aktiv sein, gibt’s dafür noch eine Extra-Rubrik.

Gerade wenn das Budget für neue Kleidung (oder auch der Platz im Kleiderschrank) begrenzt ist, sind solche Teile toll, die in mehrere dieser Kategorien passen.

Einer meiner All-time-Favourites: Der schwarze Blazer (gern auch mit Nadelstreifen). Konservativ mit Bluse und schwarzer Hose oder Stiftrock, lässigerer Business-Look mit einem Shirt statt Bluse, und mit Blue Jeans wird’s sportlich-elegant. Mit ausgeschnittenem Top und den richtigen Accessoires taugt er für’s Date und/oder die Party.

A propos Jeans: Meiner bescheidenen Meinung nach sollte “jederfrau” zumindest eine Jeans besitzen, in der sie sich wohl fühlt und die auf ihre Figur zugeschnitten ist. Hier sollte man nicht das/die Erstbeste kaufen, sondern beim Anprobieren genau auf die Details und den Sitz achten. (Im Zweifelsfall lohnt auch der Besuch in der Änderungsschneiderei.) Das Schöne an der Jeans: Sie taugt für eine echte Langzeitbeziehung. Sie ist relativ zeitlos und dabei noch strapazierfähig. Vielleicht ist sie mit den Jahren etwas abgewetzt und verwaschen, aber was soll’s? Dann wandert sie schließlich eben in die Kategorie “Zum Spielen und Rumrutschen” (Verzeihung, ich meinte natürlich “Freizeit”!).

Vor nicht allzulanger Zeit habe ich in einer Modezeitschrift die Empfehlung eines Designers gelesen (sorry, ich weiß nicht mehr, wer es war), jede Lady sollte zumindest ein schwarzes T-Shirt besitzen. Dem kann ich mich anschließen und darf hinzufügen: Nehmen Sie noch ein Weißes dazu und noch ein, zwei in Ihren Lieblingsfarben.

Die schon oben erwähnte schwarze Stoffhose sollte übrigens auch mit von der Partie sein, passt eigentlich zu den meisten alltäglichen Anlässen und lässt sich mit jeder beliebigen Farbe kombinieren.

Auch eine weiße Hemdbluse ist ein tolles Basic für (fast) jede Gelegenheit. Nehmen Sie auch hier gleich noch ein oder zwei in Ihren Lieblingsfarben dazu.

(Übrigens, falls Sie den androgynen Touch mögen, probieren Sie doch mal diese Kombination: Schwarzer Blazer und schwarze Stoffhose ergeben einen Anzug, dazu die Hemdbluse mit Kravatte – mal was Anderes!)

Die Designer propagieren ja wieder mal den “Pencil-Skirt”, also einen schmal geschnittenen Rock. Aber eigentlich war der ja nie so ganz weg vom Fenster, taugt also (mit Saum irgendwo in der Kniegegend) wunderbar als Basic.

Das “Kleine Schwarze” – ein schlichtes Kleid, ein guter Schnitt, eine Farbe, die nie aus der Mode kommt.

[...To Be Continued...]

Ein kleiner frühherbstlicher Gruß!

…und zwar vom Bauernmarkt (Sonntag, 30.09.07) in Ratingen.

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